Fachübersetzung Maschinenbau


Fachübersetzungen für Maschinenbau und Technik – Schneller, Höher, Weiter

Erfindungen begeistern die Menschheit seit ihrem Bestehen. Die Mechanik der Antike revolutionierte die Baukunst, die Produktion von Gegenständen und auch die Waffentechnologien. Im Rahmen der Industriealisierung enstand ein weiterer Bereich, der unser Leben bis heute nachhaltig prägt und verändert: Der Maschinenbau. Vordenker wie Archimedes, Leonardo da Vinci, James Watt, Nicola Tesla, Rudolf Diesel und nicht zuletzt Albert Einstein sorgten mit ihren Endeckungen und Erkenntnissen dafür, dass moderne Ingenieurswissenschaften und der Maschinenbau sich mit Themen wie der Automatisierungstechnik oder autonomen Fahren beschäftigen. Der Maschinenbau ist somit auch der Urvater von modernen Entwicklungsfeldern wie der Robotik oder Biotechnologie. In der deutschen Wirtschaft spielt der Maschinenbau seit langer Zeit eine tragende Rolle und stellt sowohl im Arbeitsmarkt wie auch im Exportgeschäft einen Grundpfeiler der deutschen Industrie dar. Auch deshalb ist eine professionelle Fachübersetzungen im Bereich Maschinenbau ein echter Wettbewerbsvorteil und ein Garant für langfristigen Erfolg auf dem Weltmarkt.

Fachübersetzung Maschinenbau Engineering

Für mich ist das Universum einfach eine große Maschine, die nie entstanden ist und niemals enden wird. Der Mensch ist keine Ausnahme von der natürlichen Ordnung. Der Mensch ist wie das Universum eine Maschine. Nichts kommt in unseren Verstand oder bestimmt unser Handeln, das nicht direkt oder indirekt eine Antwort auf Reize ist, die auf unsere Sinnesorgane von außen schlagen.

Nikola Tesla (1856-1943), Erfinder, Physiker und Elektroingenieur


Was ist Maschinenbau?

Der Maschinenbau ist eine klassische Ingenieurswissenschaft und befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen. Die Produkte können hierbei einzelne Werkzeugmaschinen oder gar ganze Fertigungsanlagen sein, wobei der Fokus in den genannten Beispielen einmal auf der Mechanisierung und einmal auf der Automatisierung liegt. So helfen uns Werkzeugmaschinen dabei, unsere Aufgaben effizienter, sicherer und mit weniger körperlichem Einsatz zu bewältigen. Hierbei wird von Mechanisierung gesprochen. Automatisierung bedeutet, dass Fertigungsanlagen bzw. Maschinen selbstständig und weitestgehend unter Ausschluss humaner Arbeitskraft ihren Aufgaben nachgehen. Der Mensch überwacht dabei den Prozess lediglich und wartet ggf. die Maschinen.

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Zielgruppengerechte Fachübersetzungen für den Bereich Maschinenbau

Fachübersetzungen im Maschinenbau sollen hauptsächlich zwei Zielgruppen erreichen: fachkundige Nutzer und fachfremde Nutzer.

Zu den fachkundigen Nutzern zählen Ingenieure mit abgeschlossenem Studium, examinierte Techniker mit Fachweiterbildung, Facharbeiter mit abgeschlossener Ausbildung und Hilfsarbeiter ohne staatlich anerkannte Ausbildung. Außerdem lassen sich auch alle weiteren Personen dazu zählen, die in der Maschinenbaubranche arbeiten und dabei mit den Produkten und Dienstleistungen Kontakt haben:

kaufmännische Mitarbeiter, Vertriebspersonal, Mitarbeiter aus dem Marketing und viele mehr. Diesen Personen ist zueigen, dass sie über maschinenbauliches Fachwissen, allerdings auf sehr unterschiedlichem Niveau verfügen.

Zu den fachfremden Nutzern von Maschinenbau-Fachübersetzungen in verschiedenen Sprachen zählen vor allem Kunden. Hier unterscheidet man zwischen professionelle Kunden anderer Fachbereiche und Privatpersonen ohne professionellen Bezug zum Maschinenbau. Bei den fachfremden Kunden kann durchaus maschinenbauliches Wissen vorhanden sein, darf aber nicht vorausgesetzt werden.


Textsorten im Maschinenbau

Im Bereich Maschinenbau gibt es eine Vielzahl von schriftlich fixierten Texten, die für völlig unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen verfasst werden.

  • Handbücher und Anleitungen
  • Marketingmaterialien (Flyer, Anzeigen, Webseiten für Fach- und Endkunden)
  • Informationstexte (Zeitschriften für Fachleute oder allgemeines Publikum, Broschüren, Kundenmagazine)
  • Produkttexte (in Katalogen, Onlineshops oder auf Verpackungen)
  • Benutzeroberflächen von Geräten oder Apps
  • Prüfprotokolle und Zertifikate
  • Rechtstexte und Verträge

 

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Anforderungen an Übersetzer und Übersetzungsdienstleister

Maschinenbau ist ein sehr facettenreiches und komplexes Fachgebiet. Es setzt oft Kenntnisse aus mehreren Naturwissenschaften wie Physik, Biologie oder Chemie voraus. Diese dienen als Grundlage für die Konstruktion der Maschinen. Um diesen hohen Anspruch an Fachübersetzungen im Bereich Maschinenbau umzusetzen, beherrschen passionierte Fachübersetzer nicht nur die jeweilige Sprachkombination, sondern haben auch ein ausgesprochen tiefgreifendes Verständnis für die Herstellung, Funktion, Technik und Geschichte der Maschinen – wohlgemerkt im Ausgangs- wie im Zielland.
Weiterer Dreh- und Angelpunkt in diesem Fachbereich sind CAT-Tools (Computer Aided Translation = computerunterstützte Übersetzung). Diese sind eine Voraussetzung für detailgetreue Übersetzungen und stellen sicher, dass strukturierte Fachterminologie konsistent verwendet wird.

 

Wirtschaftliche Bedeutung des Maschinenbaus für Deutschland

2009 wurde Deutschland von China als Exportweltmeister abgelöst. Beim Export von Maschinen ist Deutschland jedoch nach wie vor die weltweite Nummer Eins. 16.1 % aller exportierten Maschinen stammen aus Deutschland. Die USA belegen mit 12,1 % den zweiten und China mit 11,2 % den dritten Platz. Die Zielmärkte deutscher Maschinen sind vor allem die EU-Mitgliedsländer, weil hier dank standardisierter Normen eine Ausfuhr deutlich vereinfacht wird.

Deutsche Maschinenexporte und ihre wichtigsten Lieferländer
Abb. 1: Deutsche Maschinenexporte und ihre wichtigsten Lieferländer – Quelle: VDMA
Neben den EU-Ländern ist auch China ein Wachstumsmotor für den deutschen Maschinenbau. Die wirtschaftliche Bedeutung des Maschinenbaus wird ebenfalls deutlich, wenn man seinen Blick auf den Arbeitsmarkt richtet. Etwa 1 Millionen Menschen sind hierzulande in dieser Branche tätig. Damit ist der Maschinenbau der Industriezweig mit den meisten Beschäftigten in Deutschland.

 

Deutsche Maschinenbau-Exporte nach Zielregionen
Abb.2: Deutsche Maschinenbau-Exporte nach Zielregionen

 

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Teilbereiche Maschinenbau

Die Anforderungen an Maschinenbauer werden mit fortschreitender technischer Entwicklung zunehmend komplexer. Viele Nebengebiete wie die IT spielen eine immer größere Rolle. Während sich manche Disziplinen des Maschinenbaus eher mit den theoretischen Grundlagen (z.B. Mechanik, Werkstoffe, Konstruktionstechnik, Messtechnik) befassen, sind andere sehr konkret auf bestimmte Maschinenformen oder Anwendungsfälle fokussiert (z.B. Fahrzeugtrechnik, Fördertechnik, Werkzeugmaschinen).

Der Maschinenbau lässt sich unter anderem in folgende Teilbereiche unterteilen:

  • Mechanik (Technische Mechanik, Strömungsmechanik, Technische Thermodynamik)
  • Werkstofftechnik (Metalle, Keramiken, Polymere)
  • Konstruktionslehre
  • Maschinenelemente
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Fertigungstechnik
  • Antriebstechnik
  • Kraft- und Arbeitsmaschinen
  • Fördertechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Werkzeugmaschinen
  • Fahrzeugtechnik
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Werkzeugmaschinenbau
  • Produktionstechnik
  • Mechatronik
  • Medizintechnik
  • Anlagenbau
  • Umwelttechnik
  • Druck- und Verpackungstechnik
  • Oberflächentechnik
  • Schiffstechnik
  • Transport- und Verkehrstechnik
  • Werkstofftechnik
  • Bauwesen
  • Telekommunikation
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Produkte und Dienstleistungen

Die Produktpalette des Maschinenbaus lässt sich nicht in ihrem kompletten Umfang erfassen. Je nach Anwendungsgebiet entstehen regelmäßig neue und teils sehr spezialisierte Maschinen und Fertigungsanlagen, die entweder sehr universell oder einfach nur für einen einzigen Zweck konzipiert und gebaut werden. Alleine in der Lebensmittelindustrie existiert eine Vielzahl verschiedener Maschinen für Verarbeitung, Aufbereitung, Veredelung, Transport oder das Verpacken von Produkten, jeweils abhängig von der Zielgruppe, Konsistenz oder gar Verderblichkeit der Ware. So unterscheiden sich Füllanlagen für Heißgetränke maßgeblich von Ettikettiermaschinen für Chipsverpackungen. Eine Auflistung wäre so endlos wie die Einsatzmöglichkeiten selbst. Daher an dieser Stelle ein beispielhafter Auszug aus verschiedenen Industriebereichen:

  • Pressenanlagen
  • Druckmaschinen
  • Verpackungsmaschinen
  • Abfüll- und Kommissionierungsmaschinen
  • Förderanlagen
  • Präge- und Stanzmaschinen
  • Sortiermaschinen
  • Maschinen zur Fertigung von Werkzeugen und Werkzeugteilen
  • Bearbeitungsanlagen
  • Prüfvorrichtungen
  • Optische Erfassungssysteme
  • Automatisierte Montageanlagen
  • Schneid-, Bohr-, Fräs- und Sägeanlagen
  • Sondermaschinen
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Deutlich klarer sind die Strukturen im Bereich der Diensleistungen rund um den Maschinenbau. Die Industrie hat inzwischen erkannt, dass neben der Konstruktion und Herstellung von Maschinen auch Dienstleistungen maßgeblich zum Erfolg am Markt beitragen. Während große Projekte planbarer und damit attraktiver wirken, haben sich auch vermehrt sehr kleinteilige Service- und Dienstleisungsgeschäfte etabliert. Letztere sind jedoch in der Regel fortlaufend, auf Stundenbasis verrechenbar und haben in der Regel eine spürbar größere Marge. Neben klassischen Dienstleistungen wie der Montage und Inbetriebnahme haben sich also im Laufe der Jahre weitere Services entwickelt und ergänzen nun den klassischen Maschinenbau. Hier einige Beispiele:

  • Beratung
  • Sonderentwicklung von Steuerungssoftware
  • Schulungen und E-Learnings
  • Projektierung und Projektmanagement
  • FEM-Analysen
  • Optimierungsmaßnahme
  • Montage und Inbetriebnahme
  • Wartung, Instandsetzung und Umbau
  • Standortverlagerungen von Maschinen und Anlagen
  • Personaldienstleistungen und Arbeitsplatzgestaltung

Ausbildung und Studium

Wer an Berufe im Maschinenbau denkt, denkt vermutlich zuerst an Ingenieure. Maschinenbau kann sowohl an (Technischen) Universitäten wie auch an Fachhochschulen studiert werden. Das Studium dauert üblicherweise 10 Semester. Früher endete es mit dem Dipl.-Ing. (FH), heute meist mit dem Bachelor oder Master of Science bzw. Engineering. Manche Hochschulen bieten den Diplomstudiengang aber weiterhin an.

Neben dem klassischen Maschinenbaustudium gibt es eine Vielzahl spezialisierter Studiengänge wie Maschinenbauinformatik, Verfahrenstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Mechatronik etc.

Neben dem Studium gibt es aber noch andere Möglichkeiten, einen Beruf im Bereich Maschinenbau zu erlernen. So gibt es einige gewerblich-technische Ausbildungsberufe, die innerhalb des dualen System unterrichtet werden. Dazu erfährt man üblicherweise in einer Fachfirma eine dreijährige praktische Ausbildung im Wechsel mit theoretischem Unterricht in einer Berufschule. Zu den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen zählt z.B. der Mechatroniker, der technische Zeichner oder der Industriemechaniker. Wer einen solchen Beruf erlernt und mehrere Jahre ausgeübt hat, kann zusätzlich ein viersemestriges Fachschulstudium absolvieren und damit den Titel staatlich geprüfter Techniker führen.

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